Models und Mode

Ein Model, sprich ein „Mannequin“ hat in seinem Beruf vorrangig das Ziel, Produkte mithilfe des eigenen Körpers und Aussehens zu bewerben. Diese Werbung soll den Käufer dazu animieren, das besagte Produkt zu kaufen und somit den Verkauf zu steigern. Am Anfang des „Modelbusiness“ waren es noch die jungen Töchter der Kunden oder hübsche Schneiderinnen, welche sich als erste Modelle für Zeitschriften oder Verkaufskataloge zur Verfügung stellten – heute sieht die Sache anders aus. Was in der Gegenwart vor allem im Zentrum steht, ist die Vermarktung von Designerwaren und Modelabels. Zum Großteil erhalten Models einen Job, der durch die Modelagentur, mit welcher ein bindender Vertrag besteht, vermittelt wird. Dafür erhält anschließend das Model eine Gage, die sich – je nach Verhandlungsbasis – auf einen bestimmten Prozentsatz beläuft. Die Agentur selbst behält sich die Vermittlungsprovision ein. Im Normalfall sind mit 25 % zu rechnen.

Deutschlandweit zählen Modelagenturen wie beispielsweise Elite Model Management, Louisa Models und SEEDS zu den bekanntesten. Weltweit liegen Ford Models, Elite Model Management, sowie Worldwide an der Spitze. Der Begriff „Supermodel“ bezeichnet ein Model, das neben seiner Verkaufsfunktion auch einen Prominentenstatus errungen hat. Ohne Zweifel lassen sich die 90er als die Jahre der „Topmodels“ bezeichnen. Aber so ein Supermodel wird man nicht so einfach sondern es erfordert sehr viel Disziplin, hier gibt es Schulungen oder ganze Studiengänge für Models. Bei den Studiengängen gibt es dann z.B. Shopping und Modetipps für die Studenten, denn ein Model muss nicht nur gut Laufen können und sich präsentieren. Es muss sich auch in der Mode und Shopping Welt bestens auskennen.

Im Unterschied zu damals arbeitet ein Model von heute sowohl auf dem Laufsteg als auch als Fotomodell. Je vielfältiger das Einsatzgebiet ist, desto höher sind die Chancen auf eine große Gage. Es gibt sowohl männliche als auch weibliche Models, wobei dieser Beruf zu einem der wenigen zählt, in dem die Frauen im Durchschnitt besser verdienen als die Männer.

Ein Model sollte ein gewisses Körpergewicht, das zu der Größe passt, aufweisen können. In den meisten Fällen richten sich die Idealmaße dabei an den weltbekannten Standard: 90 – 60 – 90, doch auch das scheint in den letzten Jahren der Vergangenheit anzugehören, vor allem seit kritische Stimmen immer lauter werden. Das bedeutet, dass es nicht mehr nur noch „Magermodels“ im „Twiggy-Style“ gibt, die sich über die Laufstege bewegen, sondern auch Frauen mit runden Kurven und ausladenden Hüften sind vertreten.

Sowohl Italien als auch Frankreich – vor allem Paris, aber auch New York und die USA zählen zu den Stammhaltern der Szene. Die Modewochen, welche in den Metropolen stattfinden, bedeuten für ein Model quasi die „Hochsaison“, bei welcher es gilt, sich dem Markt am besten zu verkaufen. Modeschöpfer wie Roberto Cavalli oder Karl Lagerfeld sind nicht nur weltbekannte Modedesigner, sondern sie tragen auch dazu bei, was gerade als „angesagt“ definiert wird und sie geben einem Model eine Richtlinie vor.
Diese Modeshows sind immer wieder extrem glamourös und perfekt vorbereitet, es treten sogar internationale Musikkünstler auf welche für Stimmung sorgen wenn die Models die Kleidung der Modedesigner vorstellen. Die verschiedenen Bühnenbilder sind auch sehr oftatemberaubend, bei einer Veranstaldung sind z.B. im Hindergrund Wandtattoos mit Chinesischen Schriftzeichen und bei der nächsten Veranstaltung ist das ganze Bühnenbild er etwas Freakiger gestaltet.

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